DGM Deutsche Gesellschaft für Mittelstandsberatung mbH

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Generationswechsel planen im Mittelstand

3.Mai 2010 unter: Allgemein Tags: ,

Für die deutschen Familienunternehmen bleibt der Generationswechsel ein zentrales Thema. Eine aktuelle Studie des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn (IfM) schätzt, dass allein bis Ende 2014 knapp 110.000 von Eigentümern geführte Betriebe in neue Hände übergeben werden müssen. In 86 Prozent der Fälle ist der Grund das fortgeschrittene Alter des Eigentümers. In jedem Jahr werden also rund 22.000 Unternehmen den Eigentümer wechseln. Die Schätzung des IfM bezieht sich dabei nur auf Firmen, die über hinreichende Substanz für eine potenziell wirtschaftlich erfolgreiche Weiterführung verfügen.

Eine erfolgreiche Übergabe ist nicht nur für die Unternehmerfamilien ein wichtiges Thema. In den über 100.000 Unternehmen, für die bis 2014 ein Eigentümerwechsel bevorsteht, arbeiten mehr als 1,4 Millionen Menschen. Vor diesem Hintergrund ist die frühzeitige Planung von Unternehmensübergaben umso wichtiger. Die DGM bietet Familienunternehmen eine individuelle Unternehmerberatung in Fragen der Nachfolge und anderen Themen. DGM-Geschäftsführer Reiner Fink berät Eigentümer persönlich und vertrauensvoll, um positive Zukunftsperspektiven für Eigentümerfamilien und ihre Unternehmen zu eröffnen.

Der Mittelstand, vom Raubtier gejagt

von Leonhard Weck

Kennen Sie den Film Jurassic Park? Wenn ja, dann können Sie sich sicher noch an die Szene erinnern, in der zwei der Akteure dumpfes Stampfen und knackende Äste hören. Das Geräusch wird immer lauter, die Angst steigt immer höher. Plötzlich bricht der T-Rex aus dem Dschungel hervor. Panik bricht aus und im letzten Moment können sich die zwei Gejagten im Jeep vor dem Ungeheuer retten. Sie können zwar schon dessen Atem im Nacken spüren, aber Sie schaffen es, den entscheidenden Tick schneller zu sein.

Die Unternehmenslenker mittelständischer Unternehmen sitzen am Steuer ihres Jeeps, die Mitfahrer haben Angst und der T-Rex, der sie alle jagt, ist die Weltwirtschaftskrise. Viele mittelständische Unternehmen waren bereits zu schwach, zu langsam oder zu unbeweglich, um diesem Monstrum zu entkommen. Andere, die der monströsen

Krise zum Opfer fielen, hatten einfach nur Pech. Leider steht zu befürchten, dass noch einige gefressen werden. Auch wenn viele der unvermeidlichen Experten anderes behaupten, Fakt ist: Das Tier ist noch nicht verschwunden. Beim Rat der Weisen ist ohnehin Vorsicht geboten. Schließlich haben sie den T-Rex nie kommen sehen – auch nicht, als der Boden schon bebte.

Wie sollen die Mittelständler auf diese Situation reagieren? Auch wenn der Substanzverlust bei manchen schon groß ist, bleibt nichts anderes übrig als nochmals alle Kräfte zu mobilisieren, um das eigene Vehikel noch schneller und noch beweglicher zu machen. Das gefräßige Untier verschärft den sowieso schon harten Wettbewerb um Dimensionen und die Letzten werden vom T-Rex gebissen. Von denen, die das Monster züchteten und in die freie Wildbahn entließen, ist wenig Unterstützung zu erwarten. Ihnen wurde schnell und freundschaftlich aus der Gefahrenzone geholfen. Aus sicherer Distanz sehen sie nunmehr mit an, was das Biest noch so alles anstellt.

Was können die tun, die am Lenkrad sitzen, um schneller und beweglicher zu werden? Ballast abwerfen, ist eine Möglichkeit. Offensichtlicher Ballast ist sicher schon entfernt worden. Jedoch lassen sich mit Gewissheit noch Bereiche finden, in denen verborgenes Gewicht steckt. Das sogenannte „Working Capital“ zu reduzieren, ist ein gutes Mittel, denn ein leichter Jeep beschleunigt schneller und lässt sich besser manövrieren. Alternativ kann der Mann am Steuer prüfen, ob die vorhandene und beherrschte Technologie des Unternehmens nicht auch andere Märkte eröffnen könnte. Wenn es Motor und Getriebe des Jeeps zulassen, kann die Besatzung auch auf neuen Wegen fahren und den T-Rex Haken schlagend hinter sich lassen.

Entscheidend für den Erfolg ist es, die genannten Möglichkeiten entschlossen miteinander zu kombinieren. An dieser Stelle kommt die richtige Beratung ins Spiel. Eine Beratung ist gefragt, die weiß, wo sie hinschauen und zupacken muss. Eine Beratung, die sich nicht in abgehobenem konzeptionellem Firlefanz ergeht, sondern die es gewohnt ist, schnell und zielgenau gefundene Lösungen zusammen mit den Mitarbeitern des Kunden umzusetzen. Eine Beratung die weiß, wie man die Reserven zum Beschleunigen mobilisiert, die den richtigen Weg aus dem Dschungel findet und dem T-Rex ein Schnippchen schlägt.

Leonhard Weck ist Geschäftsführer von Con Moto Strategie & Realisierung.

Reiner Fink: Geschäftsführer der DGM

Seit Januar 2010 ist Reiner Fink neuer Geschäftsführer der DGM. Der gebürtige Hamburger war in seiner zwölfjährigen Dienstzeit als Offizier der Bundeswehr in verschiedenen Stabs- und Linienfunktionen mit Führungsverantwortung tätig. Danach arbeitete er für Beratungsgesellschaften in Deutschland und der Schweiz. Als Partner und Geschäftsführer konzentrierte er sich auf die Felder Strategie, Geschäftsentwicklung und anspruchsvolle Konzepte im Veränderungsmanagement. Vor seinem Wechsel zur DGM war er Interimsgeschäftsführer für Marketing, Vertrieb und Entwicklung bei einem mittelständischen Hersteller von Medizintechnik.

Fink verfügt über fast 20-jährige Projekterfahrung in zahlreichen Branchen, zum Beispiel Dienstleistung, Automotive, Anlagen- und Maschinenbau und in der Bauwirtschaft. Seine Projekte führten ihn immer wieder ins – vornehmlich europäische – Ausland. Besondere inhaltliche Schwerpunkte setzt er in der „agilen Unternehmensführung“, einer innovativen Konzeption zur effektiveren und effizienteren Steuerung mittelständischer Unternehmen, dem Aufbau schlagkräftiger Vertriebsorganisationen und der persönlichen Beratung von Unternehmensinhabern und Geschäftsführern.

DGM-Projekte: Einfach, transparent, wirkungsvoll

6.Januar 2010 unter: Projekte Tags: ,

Unsere Projekte haben ein Ziel: Sie sollen Ihr Unternehmen effizienter steuern können. Um das zu gewährleisten, organisieren wir Projekte einfach, transparent und wirkungsvoll.

  • Unsere Projekte aktivieren Ihre Mitarbeiter und beziehen sie ein, binden aber keine unnötigen Ressourcen.
  • Alle Teilnehmer am Projekt sind immer aktuell über den Projektverlauf informiert. So minimieren wir Reibungsverluste und gewährleisten die zielgenaue, zügige Projektabwicklung.
  • Unsere Projekte verbinden strategische und operative Gesichtspunkte miteinander, damit Veränderungsprozesse effizient im Unternehmen verankert werden. Umsetzungsstärke ist ein zentraler Faktor, um Ziele zu erreichen.