DGM Deutsche Gesellschaft für Mittelstandsberatung mbH

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Steuerbeitrag der Unternehmen wächst

16.Mai 2011 unter: Wirtschaft Tags:

Der Beitrag der Unternehmen zum Steueraufkommen in Deutschland wird von offiziellen Statistiken nicht korrekt erfasst. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Untersuchung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) und des Verbandes der Chemischen Industrie. „Der Beitrag der Unternehmen zum Steueraufkommen ist viel höher, als es die offiziell Statistik besagt – und er wird weiter steigen“, sagte der Vorsitzende des BDI-Steuerausschusses Bernd Jonas jetzt bei der Vorstellung der Studie.

BDI und VCI kommen zu dem Schluss, dass der Steuerbeitrag der Unternehmen aus Einkommen-,Körperschaft- und Gewerbesteuer von 96,6 Milliarden in diesem Jahr auf 115,3 Milliarden Euro im Jahr 2014 steigen werde – eine Zunahme um 19,4 Prozent. Die Mai-Steuerschätzung lasse sogar erwarten, dass sich der Beitrag der Unternehmen zum Ertragsteueraufkommen in diesem Jahr auf rund 100 Milliarden Euro erhöhen werde.

 

 

Was bringt die e-Bilanz?

2.Mai 2011 unter: Allgemein Tags: ,

Durch das sogenannte Steuervereinfachungsgesetz 2011 ändert sich auch das Umsatzsteuergesetz zum 1. Juli 2011. Das bedeutet auch Vereinfachungen bei der elektronischen Rechnungsübermittlung. Das Bundesfinanzministerium erwartet von den neuen Regelungen, dass die Bürokratiekosten für Unternehmen um Milliarden sinken. Allerdings liegt momentan erst ein Gesetzentwurf der Bundesregierung vor, der noch von Bundestag und Bundesrat beschlossen werden muss. Trotzdem hat das Ministerium bereits jetzt einen Frage-Antwort-Katalog zum Thema elektronische Rechnungsstellung veröffentlicht, um die wichtigsten Fragen der Unternehmen bei der Abwicklung zu beantworten.

Betriebe kritisieren Unternehmensteuerreform

18.April 2011 unter: Allgemein Tags: , ,

Deutschlands Unternehmen sind nach wie vor unzufrieden mit der Unternehmensteuerreform aus dem Jahr 2008. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). So kritisieren die Unternehmen vor allem die gewerbesteuerliche Hinzurechnung und fordern deren Abschaffung. Das Ziel, die steuerliche Bevorteilung von Fremdkapital gegenüber Eigenkapital zu verringern und die Gewerbesteuereinnahmen zu stabilisieren, sei verfehlt worden. Seit der Reform werden Finanzierungsanteile von Zinsen, Mieten, Lizenzen dem gewerbesteuerpflichtigen Gewinn zu 25 Prozent hinzugerechnet. Laut Umfrage sind rund 90 Prozent der Unternehmen davon betroffen. 38 Prozent der Befragten klagen über eine Mehrbelastung durch die gewerbesteuerlichen Hinzurechnungen, die vielfach über den eigentlichen Gewinn hinausgehe. Die durchschnittliche Mehrbelastung liegt bei 15,3 Prozent des Gewinns vor Steuern.

Probleme bereitet den Befragten auch die Thesaurierungsbegünstigung: Nur 27 Prozent der in Frage kommenden Personenunternehmen machen von der ermäßigten Besteuerung nicht entnommener Gewinne Gebrauch. Die restlichen 73 Prozent sehen in der Begünstigung keinen Vorteil. Im Ergebnis zahlen Sie deshalb höhere Steuern als Kapitalgesellschaften. Der DIHK fordert deshalb, die Thesaurierungsbegünstigung für die Personenunternehmen attraktiver zu gestalten. Darüber hinaus müsse der nominale Ertragsteuersatz von unter 30 Prozent müsse für alle Unternehmen gelten, unabhängig von ihrer Rechtsform oder Finanzierungsstruktur.