DGM Deutsche Gesellschaft für Mittelstandsberatung mbH

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Mittelständler sind konservative Anleger

8.März 2010 unter: Wirtschaft Tags: , ,

Auch in der Finanzkrise legen mittelständische Unternehmen Geld an, allerdings ist das Anlagevolumen deutlich gesunken. Betrug der durchschnittliche jährliche Anlagebetrag im Jahr 2007 noch eine Million Euro, liegt er in diesem Jahr nur noch bei 100.000 Euro. Das ist das Ergebnis einer Befragung der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Villingen-Schwenningen unter 4.000 deutschen Mittelständlern.

Die große Mehrheit der Unternehmen setzt dabei auf bewährte, konservative Anlagestrategien und stellt Sicherheit in den Mittelpunkt. 76 Prozent bezeichnen ihre Anlagestrategie als unverändert: Sicherheit ist wie schon vor der Krise das wichtigste Anlagemotiv noch vor dem Zinssatz. Gefragt sind besonders kurzfristige Anlagen wie Sichteinlagen und Festgelder. Die Mindestverzinsung, die die Befragten erwarten, liegt mit 5,24 Prozent jedoch deutlich über dem derzeitigen Niveau auf dem Kapitalmarkt.

Kreditzugang für Unternehmen wird leichter

1.März 2010 unter: Wirtschaft Tags: , , ,

Nach Aussagen deutscher Unternehmen hat sich der Zugang zu Krediten im Februar 2010 leicht verbessert. Das ergab die Umfrage zur „Kredithürde“ des Instituts für Wirtschaftsforschung (Ifo) der Universität München. Das Institut befragt monatlich 4.000 Unternehmen dazu, wie sie die Bereitschaft der Banken zur Kreditvergabe einschätzen: Als „entgegenkommend“, „normal“ oder „restriktiv“. Insgesamt bezeichneten nur noch 39,9 Prozent der Unternehmen die Kreditvergabepraxis der Banken als restriktiv, im Monat Januar waren es noch 42,4 Prozent. Obwohl in der Öffentlichkeit häufig von einer Kreditklemme die Rede ist, sieht die Mehrheit der Unternehmen in Deutschland die Situation positiver.

Dabei ist das Vergabeklima für kleine und mittlere Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe besser als für Großunternehmen (mehr als 250 Mitarbeiter oder mehr 50 Millionen € Jahresumsatz). Bei den KMUs nehmen 39,7 Prozent der Befragten die Kredithürde als restriktiv wahr, bei den Großunternehmen sind es 46,7 Prozent. Um die Kreditvergabe und die Kreditkonditionen von Banken und Sparkassen zusätzlich positiv zu beeinflussen, berät die DGM Unternehmen bei der Verbesserung der eigenen Bilanz-Transparenz und bei der Verminderung der Kapitalbindung.

Innovationskraft und Sparsamkeit verbinden

23.Februar 2010 unter: Projekte, Wirtschaft Tags: , ,

Kleine und mittlere Unternehmen mit weniger als 500 Beschäftigten wollen ihre Investitionen in Innovationen für das Jahr 2010 um 21 Prozent reduzieren (Vergleichsjahr 2008). Das ist das Ergebnis einer Befragung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Der Investitionsrückgang fällt bei den KMU damit doppelt so hoch aus wie bei größeren Unternehmen. Damit geben kleine und mittlere Unternehmen in 2010 noch rund 26,5 Milliarden Euro für Investitionen aus.

Diese angesichts der eingebrochenen Gewinne verständliche Sparsamkeit stellt den Mittelstand vor neue Herausforderungen. Dabei müssen sinkende Budgets nicht automatisch einen Stillstand der Innovationsaktivitäten bedeuten. Gerade wer in schwierigen Zeiten seine vorhandenen Ressourcen intelligent einsetzt, kann Wettbewerbsvorteile gewinnen. Dafür sind nicht unbedingt die finanziellen Anstrengungen entscheidend. Unternehmen, denen es gelingt, ihre Mitarbeiter zu mehr Ideenreichtum zu motivieren, können gerade in der Krise erfolgreicher als ihre Konkurrenz agieren.

Innovationen können sparen helfen. Das belegen Zahlen aus dem Jahr 2008: Prozessinnovationen waren hier für einen Rückgang der Stück- bzw. Prozesskosten um durchschnittlich 3,9 Prozent verantwortlich. Unternehmen, die ihre Innovationskraft gezielt stärken, können noch wesentlich höhere Sparpotenziale realisieren, wie Erfahrungen immer wieder zeigen. Die DGM bietet mit ihrer Expertise im Innovations- und Technologiemanagement eine professionelle Hilfestellung, um Produkt- und Prozesspotentiale gezielt und systematisch auszuschöpfen.

Kosten für Bürokratie sollen sinken

3.Februar 2010 unter: Wirtschaft Tags:

Die Unternehmen in Deutschland sollen weiter von Bürokratie entlastet werden. Das sieht ein Beschluss der Bundesregierung vor. Ziel ist es, die finanziellen Belastungen der Wirtschaft aus Informationspflichten im Vergleich zum Jahr 2006 um 25 Prozent netto zu senken. Die einzelnen Ministerien sollen dazu bis zum Mai 2010 erste Vorschläge vorlegen. Die Ressorts sollen dann bis Ende 2011 die notwendigen rechtlichen Änderungen zum Bürokratieabbau formulieren. Die Kosten, die der Wirtschaft im Jahr 2009 durch Informationspflichten entstanden, beziffert die Bundesregierung auf 41 Milliarden Euro.

Ein Schwerpunkt liegt dabei bei der Erleichterung von steuerlichen und zollrechtlichen Nachweispflichten sowie bei der Steuererklärung. Informationen, die die Wirtschaft dem Staat zur Steuererhebung zur Verfügung stellen muss, verursachen allein Kosten von 21 Milliarden Euro im Jahr. In diesem Bereich ist das Einsparpotenzial also am größten. Die Kosten sollen außerdem durch die Harmonisierung und Verkürzung von Aufbewahrungs- und Prüfungspflichten nach dem Handels-, Steuer- und Sozialrecht und durch Vereinfachungen in vielen anderen Bereichen sinken.

ifo Institut: Banken zögern bei Kreditvergabe

5.Januar 2010 unter: Wirtschaft Tags: , , ,

Nach Ansicht des Konjunkturexperten Klaus Abberger vom ifo Institut für Wirtschaftsforschung wird die restriktive Kreditvergabe der Banken die wirtschaftliche Erholung im Jahr 2010 nicht abwürgen, aber sicher beeinträchtigen. Die Kreditvergabe der Banken bleibe kritisch und unberechenbar. Insbesondere in den Branchen, die noch lange nicht die Produktionsniveaus wie vor der Wirtschaftskrise erreichen könnten, drohten Engpässe. Nach den Erfahrungen der DGM werden diese Finanzierungsprobleme vor allem den Mittelstand treffen, der  in der Regel im Gegensatz zu Großunternehmen nicht über alternative Finanzierungsmöglichkeiten  am Kapitalmarkt verfügt.

Weitere massive Anstrengungen zur Liquiditätssicherung sind daher ein Gebot der Klugheit, auch wenn die Wirtschaftsforschungsinstitute für das Jahr 2010 eine allmähliche Erholung vorhersagen  und ihre Analysen ermutigend  scheinen. Mit einer zurückhaltenden Bewertung dieser positiven Prognosen wollen wir nicht dem Pessimismus das Wort reden, aber in den vergangenen Jahren haben die unterschiedlichsten Institute häufig zu optimistische Vorhersagen gemacht. Unabhängig davon werden vorausschauende Unternehmen jetzt strukturierte Maßnahmen zur Kostensenkung weiter intensivieren. Nur so können Sie den finanziellen Spielraum weiter ausbauen und den Banken ein Signal senden, das Vertrauen schafft. Die DGM-Methoden des Working Capital Managements schaffen Transparenz, zeigen Handlungsmöglichkeiten auf und realisieren rasch liquiditätswirksame Effekte. Kurz gesagt helfen sie Ihnen auch in schwieriger Situation unabhängig und handlungsfähig zu bleiben.

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