DGM Deutsche Gesellschaft für Mittelstandsberatung mbH

Home » Einträge unter Schlagwort 'Finanzierung'

Nachfrage nach KfW-Förderkrediten gestiegen

Die KfW Mittelstandsbank hat im ersten Quartal 2011 eine verstärkte Nachfrage nach regulären Förderkrediten registriert, was die Bank auf den fortgesetzten Konjunkturaufschwung zurückführt. So stieg die Nachfrage nach dem KfW-Unternehmerkredit von 1,6 Milliarden auf 2,4 Milliarden Euro.

Der KfW-Unternehmenskredit besteht aus zwei Programmteilen und richtet sich an Unternehmen, die mindestens drei Jahre alt sind. Der Programmteil A bietet Unternehmen jeder Größe eine Fremdkapitalfinanzierung für Investitionen und Betriebsmittel bis zehn Millionen Euro je Vorhaben. Neu seit dem 1. April dieses Jahres ist die Möglichkeit einer 50-prozentigen Haftungsfreistellung in der Betriebsmittelfinanzierung für kleine und mittlere Unternehmen. Diese Betriebsmittelkredite bis fünf Millionen Euro werden in der endfälligen Darlehensvariante mit einer Laufzeit von zwei Jahren angeboten.

Im Programmteil B besteht die Möglichkeit der Finanzierung von Investitionen durch Mezzaninekapital in Form von Nachrangdarlehen. Antragsberechtigt sind hier nur kleine und mittlere Unternehmen. Mit einem Finanzierungspaket aus Fremdkapitaltranche und Nachrangtranche können bis zu vier Millionen Euro in diesem Programmteil finanziert werden.

Betriebe kritisieren Unternehmensteuerreform

18.April 2011 unter: Allgemein Tags: , ,

Deutschlands Unternehmen sind nach wie vor unzufrieden mit der Unternehmensteuerreform aus dem Jahr 2008. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). So kritisieren die Unternehmen vor allem die gewerbesteuerliche Hinzurechnung und fordern deren Abschaffung. Das Ziel, die steuerliche Bevorteilung von Fremdkapital gegenüber Eigenkapital zu verringern und die Gewerbesteuereinnahmen zu stabilisieren, sei verfehlt worden. Seit der Reform werden Finanzierungsanteile von Zinsen, Mieten, Lizenzen dem gewerbesteuerpflichtigen Gewinn zu 25 Prozent hinzugerechnet. Laut Umfrage sind rund 90 Prozent der Unternehmen davon betroffen. 38 Prozent der Befragten klagen über eine Mehrbelastung durch die gewerbesteuerlichen Hinzurechnungen, die vielfach über den eigentlichen Gewinn hinausgehe. Die durchschnittliche Mehrbelastung liegt bei 15,3 Prozent des Gewinns vor Steuern.

Probleme bereitet den Befragten auch die Thesaurierungsbegünstigung: Nur 27 Prozent der in Frage kommenden Personenunternehmen machen von der ermäßigten Besteuerung nicht entnommener Gewinne Gebrauch. Die restlichen 73 Prozent sehen in der Begünstigung keinen Vorteil. Im Ergebnis zahlen Sie deshalb höhere Steuern als Kapitalgesellschaften. Der DIHK fordert deshalb, die Thesaurierungsbegünstigung für die Personenunternehmen attraktiver zu gestalten. Darüber hinaus müsse der nominale Ertragsteuersatz von unter 30 Prozent müsse für alle Unternehmen gelten, unabhängig von ihrer Rechtsform oder Finanzierungsstruktur.

Neue Optionen beim KfW-Unternehmerkredit

4.April 2011 unter: Allgemein Tags: , ,

Die KfW hat die Bedingungen für den sogenannten KfW-Unternehmerkredit angepasst. Diese Finanzierungmöglichkeit richtet sich an Unternehmen, die seit mindestens drei Jahren existieren. Der Programmteil A des KfW-Unternehmerkredits bietet Unternehmen jeder Größe eine Fremdkapitalfinanzierung für Investitionen und Betriebsmittel bis zehn Millionen Euro je Vorhaben. Neu ist die Möglichkeit einer 50-prozentigen Haftungsfreistellung in der Betriebsmittelfinanzierung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Diese Betriebsmittelkredite bis fünf Millionen Euro werden von der KfW jetzt in der endfälligen Darlehensvariante mit einer Laufzeit von zwei Jahren angeboten.

Im Programmteil B ermöglicht der KfW-Unternehmerkredit die Finanzierung von Investitionen als Mezzaninekapital in Form von Nachrangdarlehen. Antragsberechtigt sind hier nur kleine und mittlere Unternehmen. Mit einem Finanzierungspaket aus Fremdkapitaltranche und Nachrangtranche können bis zu vier Millionen Euro in diesem Programmteil finanziert werden. Zu diesen und anderen Fragen der Finanzierung berät die DGM gemeinsam mit ihren Partnern und findet individuelle Finanzierungslösungen für den Mittelstand.

Mittelstand nutzt Kredite der EBRD nicht

21.Februar 2011 unter: Wirtschaft Tags: , ,

Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) vergibt Kredite für Projekte von Unternehmen in Osteuropa, auf dem Balkan und auch in den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion. Vom durchaus exportorientierten deutschen Mittelstand gibt es aber keine Nachfrage nach den Aufbaukrediten. „Seltsamerweise ist unter den Anträgen keiner von deutschen Mittelständlern”, sagte der Executive Director der Bank, Joachim Schwarzer, in einem Gespräch mit der Financial Times Deutschland. Es hat bisher nach Angaben der Zeitung überhaupt nur eine einzige Anfrage eines deutschen Mittelständlers gegeben – von einem hessischen Familienunternehmen für den Bau eines Werks in Kasachstan. Der Kredit sei prompt genehmigt worden.

Das Finanzierungsvolumen der EBRD betrug allein im Jahr 2010 neun Milliarden Euro. Seit der Gründung der Aufbaubank im Jahr 1991 profitierten davon vor allem von Firmen aus Spanien, Italien und Frankreich und einige wenige deutsche Konzerne. Der deutsche Mittelstand nutzt Chancen auf die finanzielle Unterstützung seines vielfältigen Auslandsengagements nicht. Dazu Schwarzer: „Anscheinend kommt in Deutschland nicht an, dass wir eine Mittelstandsbank sind.“ Die Bank gewährt langfristige Kredite über 15 Jahre nach Marktkonditionen. Dabei unterstützt die EBRD nach eigenen Auskünften auch Kredite für Projekte, die Privatbanken nicht finanzieren wollen. Das sei möglich, weil die Bank in den Projektländern Zugang auf allen Ebenen auch zu politischen Entscheidern habe, was die Sicherheit erhöhe und Probleme wie die Bürokratie oder Korruption minimiere.

Die DGM unterstützt sie in auch in internationalen Finanzierungsfragen. Wenn Sie Fördermitteln für die Finanzierungen Ihrer Projekte nutzen wollen, stehen Ihnen spezialisierte Ansprechpartner wie die Deutsche Unternehmens-Kapital (DUKON) zu Verfügung.

Kreditkonditionen fast unverändert

14.Februar 2011 unter: Wirtschaft Tags: , ,

Die Entwicklung bei den Finanzierungsbedingungen bleibt hinter der guten Geschäftssituation der Unternehmen in Deutschland zurück. Das ergab die Sonderauswertung Kreditkonditionen des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). Trotz der guten Geschäftslage haben sich die Finanzierungsbedingungen für Unternehmen nicht verbessert. 17 Prozent der Unternehmen berichten von verschlechterten Kreditkonditionen oder abgelehnten Krediten. Im Herbst 2010 waren es noch 16 Prozent. Die Ablehnungsquote ist von zwei Prozent in der Vorumfrage auf drei Prozent gestiegen. Verbesserte Kreditkonditionen gaben mit 11 Prozent ein Prozentpunkt weniger der Unternehmen an.

Die derzeitigen Finanzierungsbedingungen sind aber für die große Mehrheit der Unternehmen unproblematisch. Nur 17 Prozent der Unternehmen sehen die Finanzierung als Hauptrisiko für ihre wirtschaftliche Entwicklung in den nächsten Monaten an. Zur Stabilisierung bei der Kreditvergabe trägt auch bei, dass die Ausfallquoten bei Mittelstandskrediten bislang niedriger waren als erwartet.