DGM Deutsche Gesellschaft für Mittelstandsberatung mbH

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Familienunternehmer bewerten Deutschland positiv

30.Mai 2011 unter: Wirtschaft Tags: ,

Die großen deutschen Familienunternehmen, das sind die, deren Jahresumsatz höher ist als 50 Millionen Euro, setzen sowohl beim Absatz als auch bei der Beschaffung auf internationale Strategien und schätzen als Basis dafür die guten Standortbedingungen in Deutschland. Das ist ein Ergebnis der Frühjahrsbefragung des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn (IfM) im Rahmen der Studie „Die größten deutschen Familienunternehmen“. Das IfM untersucht die Unternehmen im Auftrag des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) und der Deutschen Bank.

Das internationale Engagement bedeutet dabei nicht, dass die Familienunternehmen den Standort Deutschland vernachlässigen oder geringschätzen: Mehr als drei Viertel der Befragten sehen den Standort Deutschland im Verhältnis zum Ausland als besser, nur jeder Zwanzigste empfindet ihn als schlechter. Einer der wenigen Kritikpunkte betrifft die Energiekosten: 70,9 Prozent der Befragten stufen diese im Vergleich zum Ausland als zu teuer ein.

Im Jahr 2011 wird die Rangliste der wichtigsten Exportländer noch von Frankreich angeführt, gefolgt von China und den USA. In drei Jahren wird nach Einschätzung der befragten Familienunternehmer China an Frankreich als bedeutsamstes Exportland vorbeiziehen. Auch andere Nachbarländer wie die Niederlande, Schweiz und Österreich verlieren an Bedeutung, während gleichzeitig die Wichtigkeit der osteuropäischen Länder Russland und Polen zunimmt. Den größten Sprung macht Indien, das voraussichtlich 2014 den Sprung von Platz 12 unter die ersten Fünf schaffen wird. Die Erschließung der asiatischen Wachstumsmärkte spiegelt sich auch in den Planungen der Unternehmen bezüglich zukünftiger Produktions-, Vertriebs- und Servicestätten wider.

 

 

Mittelstand sieht Chancen in Osteuropa

13.Dezember 2010 unter: Wirtschaft Tags: ,

Laut einer Umfrage von Creditreform wollen deutsche Unternehmen das europäische Exportgeschäft weiter intensivieren. Nahezu zwei Drittel (61,8 Prozent) der befragten Firmen planen, den Exportanteil am Umsatz auszuweiten. Bereits heute erzielt gut jedes vierte Exportunternehmen (28,4 Prozent) mehr als die Hälfte seines Umsatzes mit ausländischen Kunden aus Europa.

Die deutsche Wirtschaft sieht die lukrativsten europäischen Absatzmärkte im Osten. Wenn es darum geht, welche Länder im kommenden Jahr neu erschlossen werden sollen, werden die Länder Rumänien, Bulgarien, Kroatien und Bosnien (12,7 Prozent), Russland/Ukraine (11,3 Prozent), aber auch die Türkei (11,3 Prozent), am häufigsten genannt. Dabei überlässt der Mittelstand das Feld nicht den Großunternehmen. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen bis 250 Mitarbeiter verfolgen derzeit eine Expansionsstrategie gen Osteuropa, wo sie das größte Umsatzpotenzial identifiziert haben und holen zunehmend auf.