DGM Deutsche Gesellschaft für Mittelstandsberatung mbH

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Was bringt die e-Bilanz?

2.Mai 2011 unter: Allgemein Tags: ,

Durch das sogenannte Steuervereinfachungsgesetz 2011 ändert sich auch das Umsatzsteuergesetz zum 1. Juli 2011. Das bedeutet auch Vereinfachungen bei der elektronischen Rechnungsübermittlung. Das Bundesfinanzministerium erwartet von den neuen Regelungen, dass die Bürokratiekosten für Unternehmen um Milliarden sinken. Allerdings liegt momentan erst ein Gesetzentwurf der Bundesregierung vor, der noch von Bundestag und Bundesrat beschlossen werden muss. Trotzdem hat das Ministerium bereits jetzt einen Frage-Antwort-Katalog zum Thema elektronische Rechnungsstellung veröffentlicht, um die wichtigsten Fragen der Unternehmen bei der Abwicklung zu beantworten.

Bilanzqualität im Mittelstand weiter verbessert

6.Dezember 2010 unter: Wirtschaft Tags: ,

Die Bilanzqualität im Mittelstand hat sich trotz der Krise im Jahr 2009 weiter verbessert. Der von der Universität Münster im Auftrag der WGZ Bank ermittelte Bilanzqualitätsindex für das Jahr 2009 stieg auf 109,9 Punkte, im Jahr 2008 waren es noch 108,4 Punkte. Die Wissenschaftler werteten mehr als 50.000 Jahresabschlüsse mittelständischer Unternehmen anhand von fünf Finanzkennzahlen wie der Eigenkapitalquote, der Gesamtkapitalrentabilität oder dem dynamischen Verschuldungsgrad aus.

Besonders die Eigenkapitalquote mittelständischer Unternehmen hat sich seit der Beginn der Erhebung im Jahr 2002 bemerkenswert erhöht: Betrug sie bei der ersten Studie vergleichsweise niedrigere 17,4 Prozent, erreichte sie 2009 beachtliche 29,8 Prozent. Der entsprechende Unterindex verbleibt somit auf dem hohen Vorjahrsniveau von 141,7 Punkten. Für das kommende Jahr sagt die WGZ Bank eine weitere moderate Verbesserung der Bilanzqualität im Mittelstand voraus.

E-Bilanz auf 2012 verschoben

15.November 2010 unter: Allgemein Tags:

Die E-Bilanz wird erst ab 2012 zur Pflicht. Nach einer Verbandsanhörung im Oktober wird jetzt die Einführung der elektronischen Bilanz sowie der elektronischen Gewinn- und Verlustrechnung um ein Jahr verschoben. Darauf hat sich eine Arbeitsgruppe aus Vertretern des Bundes und der Länder geeinigt. In der Anhörung war deutlich geworden, dass die technischen und organisatorischen Voraussetzungen für die E-Bilanz in den Unternehmen noch nicht vorhanden sind. Die Umstellung betrifft 1,35 Millionen Firmen in Deutschland. Dem Verordnungsentwurf des Bundesfinanzministeriums (BMF), der die Einführung der E-Bilanz verschiebt, muss der Bundesrat noch in seiner Dezembersitzung zustimmen.

Erst Ende August hatte das (BMF) bekanntgegeben, welche Bilanzdaten Unternehmen nach Paragraph 5b des Einkommensteuergesetzes elektronisch übermitteln müssen. Das Ministerium erhebt dabei erheblich mehr Datensätze, als eine Bilanz nach dem Handelsgesetzbuch aufweist. In der E-Bilanz müssen Unternehmen mehr als 450 Kennzahlen melden, bisher waren es maximal 80. Das BMF teilte darüber hinaus mit, dass das Verfahren in einem Pilotprojekt mit freiwilligen Unternehmen erprobt werden soll. Vertreter des Deutschem Industrie- und Handelskammertag (DIHT) und Steuerexperten kritisieren den hohen bürokratischen Aufwand und die Mehrkosten des Systems für die Unternehmen.