DGM Deutsche Gesellschaft für Mittelstandsberatung mbH

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Mittelstand sichert weiter Arbeitsplätze

21.Mai 2010 unter: Wirtschaft Tags: ,

Die Arbeitsgemeinschaft Mittelstand, ein Zusammenschluss von Verbänden aus Handel, Industrie, Handwerk und Gastgewerbe, hat in Berlin den Mittelstandsbericht 2010 vorgestellt. Demnach ging der Umsatz mittelständischer Unternehmen im verhangenen Jahr um 4,9 Prozent zurück. Trotz dieses erheblichen Rückgangs waren die Unternehmer bereit, ihre Arbeitskräfte zu halten, wie der geringe Rückgang der Beschäftigtenzahl um lediglich rund 0,3 Prozent belegt.

Zum Bericht nahmen Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), Heinrich Haasis und der Präsident Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Otto Kentzler, Stellung. Haasis wies darauf hin, dass der weitere wirtschaftliche Erfolg des Mittelstands vom Zugang zu Fremdkapital und einer soliden Eigenkapitalausstattung abhänge. Kentzler betonte, dass der deutsche Mittelstand einen besonderen Beitag zur bemerkenswerten Stabilität des deutschen Arbeitsmarkts geleistet habe, der weit über die Wirkung des Kurzarbeitergelds hinausgehe.

Produktionshoch in der deutschen Industrie

10.Mai 2010 unter: Wirtschaft Tags: ,

Die deutsche Industrie hat im April 2010 mit neuer Rekordrate produziert. Das zeigt der saisonbereinigte Einkaufsmanager-Index (EMI), der vom Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) erhoben wird: Gegenüber März stieg der Index um 1,3 Zähler auf 61,5. Für den Produktionssektor bedeutet dies das größte Wachstum seit Beginn der monatlichen Umfrage unter rund 500 deutschen Industrie-Einkaufsmanagern im April 1996.

Der Frühjahrsaufschwung 2010 fällt noch stärker aus als vor zehn Jahren, als der Index sein bisheriges Rekordhoch erreicht hatte. Einer der Gründe, warum in der deutschen Industrie zu Beginn des zweiten Quartals 2010 erheblich mehr hergestellt wurde als im Vormonat, war die weltweit anziehende Nachfrage nach Industrieerzeugnissen. Doch auch die Wiederaufstockung der im Vorjahr leer geräumten Lager auf Kundenseite spielte beim zehnten Produktionszuwachs in Folge immer noch eine wichtige Rolle. Das Plus an Neu- und Folgeaufträgen war im April sowohl bei Konzernen als auch im Mittelstand weiter überdurchschnittlich.

Ingenieurmangel kostet Wirtschaft 3,4 Milliarden

22.April 2010 unter: Wirtschaft Tags:

Trotz der Wirtschaftskrise konnten in den deutschen Unternehmen im vergangenen Jahr 34.000 Ingenieurstellen nicht besetzt werden . Diese Zahl nannte der Direktor des Verbands Deutscher Ingenieure (VDI), Willi Fuchs, bei der Vorstellung der Studie Ingenieurarbeitsmarkt 2009/10 auf der Hannover Messe. Zwei Drittel der offenen Stellen entfallen demnach auf Bayern, Baden-Württemberg, und Nordrhein-Westfalen. Durch diesen Fachkräftemangel, so Fuchs, seien der deutschen Wirtschaft 2009 über drei Milliarden Euro an Wertschöpfung verloren gegangen.

Durch die Krise hat sich die sogenannte Ingenieurlücke im Vergleich zum Jahr 2008 zwar fast halbiert, trotzdem liegt die Arbeitslosenquote von 2,4 Prozent unter Ingenieuren immer noch auf Vollbeschäftigungsniveau. Die gemeinsame Studie des VDI und des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln (IW) sagt darüber hinaus einen Vergrößerung der Lücke in der nahen Zukunft voraus. Ab 2018 werden jährlich 44.000 Ingenieure – das Durchschnittsalter liegt heute bei rund 50 Jahren – in den Ruhestand gehen. Aufgrund der rückläufigen Absolventenzahlen (2009: 43.000) in den Ingenieursstudiengängen können diese nicht ersetzt werden. Hinzu kommt, dass das IW eine steigende Nachfrage nach Ingenieuren erwartet, weil alle Branchen zunehmend innovations- und wissensgetrieben funktionieren.

Heute arbeiten in Deutschland rund 1,5 Millionen Ingenieure, davon 700.000 in der Industrie – das sind 57 Prozent aller Arbeitnehmer im industriellen Sektor. In den deutschen Kernbranchen Elektrotechnik, Maschinenbau und Fahrzeugbau liegt der Anteil der Ingenieure sogar bei 75 Prozent VDI und IW fordern erhebliche Anstrengungen, um die Ingenieurslücke zu schließen und damit zukünftige Wertschöpfungsverluste zu begrenzen.

KfW warnt vor Engpass Firmenkrediten

19.April 2010 unter: Wirtschaft Tags: , ,

Laut einer aktuellen Untersuchung der KfW Bankengruppe sind die Kreditneuzusagen im letzten Quartal 2009 außergewöhnlich stark zurückgegangen. Dieser Einbruch lasse sich, so die KfW, nicht allein mit einem Rückgang der Kreditnachfrage aufgrund der schlechten Konjunktur und der gesunkenen Investitionsbereitschaft der Unternehmen erklären. Die Banken seien auch deshalb zurückhaltend bei der Vergabe von Krediten, weil die Eigenkapitalsituation der Banken selbst zurzeit sehr schwach sei. Deshalb sieht die KfW die Gefahr einer zunehmend restriktiven Kreditvergabe für das Jahr 2010.

Die KfW erwartet, dass sich die Eigenkapitalsituation der Banken in diesem Jahr noch verschärfen wird, weil neue Belastungen durch Abschreibungen, schärfere Regulierungen und die Verschlechterung der Ratings entstehen.

Auch wenn diese Prognosen nicht in vollem Umfang eintreffen müssen, unterstützt die DGM ihre Kunden dabei, selbst aktiv zu werden. Gerade der Mittelstand sollte alle Möglichkeiten nutzen, um für die eigene Finanzsituation vorausschauend zu planen. Das bedeutet nicht nur, Maßnahmen zur Verbesserung der Liquidität zu ergreifen, sondern auch durch ein besseres Controlling Verschwendung im Unternehmen aufzudecken.

Außerdem öffnen wir dem Mittelstand unsere hervorragenden Kontakte in den Finanzmarkt zum Beispiel zu Beteiligungsgesellschaften, Banken, bankenunabhängigen Finanzierern und Experten für Corporate Finance, um individuelle Finanzierungslösungen zu organisieren.

Ertragslage im Mittelstand weiter angespannt

12.April 2010 unter: Wirtschaft Tags: , ,

Trotz einer leicht positiven in der Ertragsentwicklung im deutschen Mittelstand bleibt die Lage angespannt. In der Frühjahrsumfrage von Creditreform unter 4.100 kleinen und mittleren Unternehmen berichtet zwar fast jedes siebte Unternehmen (14,9 Prozent) von Ertragszuwächsen. Vor einem Jahr meldeten nur 9,2 Prozent der Befragten einen Gewinnanstieg. Dennoch ist der Anteil der Unternehmen, die über Ertragsrückgänge klagen, mit 42,5 Prozent (Vorjahr: 51,6 Prozent) weiterhin sehr hoch.

Aufgrund dieses durchwachsenen Ergebnisses ist es realistisch, auch 2010 mit steigenden Insolvenzzahlen zu rechnen. Immer noch haben 28,7 Prozent der befragten Unternehmen eine Eigenkapitalquote, die weniger als zehn Prozent der Bilanzsumme ausmacht. Selbst bei größeren Betrieben mit mehr als 250 Beschäftigten trifft dieses bedenkliche Phänomen auf jedes achte Unternehmen zu. Der deutsche Mittelstand hat also hinsichtlich seiner Kapitalisierung erheblichen Nachholbedarf. Die DGM bietet umfassende Beratung für den Mittelstand, um die Finanzsituation von Unternehmen schnell und nachhaltig zu verbessern.