DGM Deutsche Gesellschaft für Mittelstandsberatung mbH

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Zahl der Insolvenzen gestiegen

28.Juni 2010 unter: Wirtschaft Tags: , ,

Für das erste Halbjahr 2010 meldet die Wirtschaftsauskunftei Creditreform 17.360 Unternehmensinsolvenzen. Das entspricht einem Anstieg von gut sieben Prozent gegenüber dem 2. Halbjahr 2009. Besonders betroffen von diesem Zuwachs waren dabei kleine mittelständische Unternehmen, aber auch 90 Mittelständler mit einem Jahresumsatz zwischen 25 und 50 Millionen Euro mussten seit Januar 2010 Insolvenz anmelden. In dieser Größenklasse entspricht das einem Anstieg von 12,5 Prozent. Bei Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 50 Millionen Euro ging die Zahl der Insolvenzen dagegen um 60 Prozent zurück.

Die besonderen Probleme des Mittelstandes sieht die Creditreform in erschöpften Kapitalreserven und in der gewachsenen Vorsicht bei der Vergabe von Banken- und Lieferantenkrediten. Die DGM rät angesichts dieser Entwicklung zur konsequenten Erschließung von Liquiditätsreserven und zur vorausschauenden Planung der Finanzierung.

Mittelstand erwartet steigende Absatzpreise

14.Juni 2010 unter: Wirtschaft Tags: ,

Der deutsche Mittelstand erwartet steigende Absatzpreise aufgrund der schon den den vergangenen Monaten gestiegenen Nachfrage und der damit verbundenen verbesserten Kapazitätsauslastung. Das ist ein Ergebnis des jetzt vorgelegten KfW-Ifo-Mittelstandsbarometers. Der Index ist nach einem Rekordanstieg im April im vergangenen Monat leicht zurückgegangen, trotzdem ist die Entwicklung des Indikators im Dreimonatsvergleich stark positiv. Der Chefvolkswirt der KfW, Norbert Irsch, erwartet kurzfristig eine gute Konjunktur in Deutschland mit einem hohen Wachstum im zweiten Quartal. Danach werde die Dynamik aber abflachen.

Unternehmensfinanzierung weiter schwierig

28.Mai 2010 unter: Wirtschaft Tags: , ,

Die Finanzierungsprobleme für deutsche Unternehmen haben sich im vergangenen Jahr nochmals verschärft. Das ist das Ergebnis der Unternehmensbefragung 2010, die die KfW Bankengruppe jährlich in Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsverbänden durchführt. 42 Prozent der 4.600 Unternehmen, die sich an der Befragung beteiligten, gaben an, dass der Zugang zu Krediten schwieriger geworden sei – 55 Prozent hielten die Bedingungen für unverändert. Die wichtigsten Erschwernisse sahen die Unternehmen in folgenden Faktoren: Höhere Anforderungen an die Dokumentation von Investitionsvorhaben (86 %) sowie die Offenlegung von Informationen (83%) und steigende Forderungen nach Sicherheiten. 46 Prozent der Unternehmen können laut der Umfrage momentan überhaupt keinen Kredit mehr bekommen.

Diese Entwicklung ist besonders bedenklich, weil viele Unternehmen planen, im Jahr 2010 wieder mehr zu investieren als im Vorjahr. Ihre Verhandlungssituation gegenüber Banken und anderen Geldgebern können unternehmen jedoch wesentlich verbessern, indem sie Exzellenz hinsichtlich Dokumentation und Information in Finanzfragen zeigen. Die DGM unterstützt ihre Kunden beim Aufbau eines effektiven Controllings zur Optimierung der internen und externen Transparenz.

Mittelstand sichert weiter Arbeitsplätze

21.Mai 2010 unter: Wirtschaft Tags: ,

Die Arbeitsgemeinschaft Mittelstand, ein Zusammenschluss von Verbänden aus Handel, Industrie, Handwerk und Gastgewerbe, hat in Berlin den Mittelstandsbericht 2010 vorgestellt. Demnach ging der Umsatz mittelständischer Unternehmen im verhangenen Jahr um 4,9 Prozent zurück. Trotz dieses erheblichen Rückgangs waren die Unternehmer bereit, ihre Arbeitskräfte zu halten, wie der geringe Rückgang der Beschäftigtenzahl um lediglich rund 0,3 Prozent belegt.

Zum Bericht nahmen Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), Heinrich Haasis und der Präsident Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Otto Kentzler, Stellung. Haasis wies darauf hin, dass der weitere wirtschaftliche Erfolg des Mittelstands vom Zugang zu Fremdkapital und einer soliden Eigenkapitalausstattung abhänge. Kentzler betonte, dass der deutsche Mittelstand einen besonderen Beitag zur bemerkenswerten Stabilität des deutschen Arbeitsmarkts geleistet habe, der weit über die Wirkung des Kurzarbeitergelds hinausgehe.

Produktionshoch in der deutschen Industrie

10.Mai 2010 unter: Wirtschaft Tags: ,

Die deutsche Industrie hat im April 2010 mit neuer Rekordrate produziert. Das zeigt der saisonbereinigte Einkaufsmanager-Index (EMI), der vom Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) erhoben wird: Gegenüber März stieg der Index um 1,3 Zähler auf 61,5. Für den Produktionssektor bedeutet dies das größte Wachstum seit Beginn der monatlichen Umfrage unter rund 500 deutschen Industrie-Einkaufsmanagern im April 1996.

Der Frühjahrsaufschwung 2010 fällt noch stärker aus als vor zehn Jahren, als der Index sein bisheriges Rekordhoch erreicht hatte. Einer der Gründe, warum in der deutschen Industrie zu Beginn des zweiten Quartals 2010 erheblich mehr hergestellt wurde als im Vormonat, war die weltweit anziehende Nachfrage nach Industrieerzeugnissen. Doch auch die Wiederaufstockung der im Vorjahr leer geräumten Lager auf Kundenseite spielte beim zehnten Produktionszuwachs in Folge immer noch eine wichtige Rolle. Das Plus an Neu- und Folgeaufträgen war im April sowohl bei Konzernen als auch im Mittelstand weiter überdurchschnittlich.