DGM Deutsche Gesellschaft für Mittelstandsberatung mbH

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Open Innovation für den Mittelstand

von Philipp Wagner
In der Krise bleibt Innovation wichtig, um durch neue Produktangebote die eigene Wettbewerbsposition zu untermauern. Gerade in Anbetracht von Ressourcenknappheit und einer notwendigen Fokussierung auf Effizienz sind neue Ansätze im Innovationsmanagement sinnvoll, damit Innovation auch nachhaltig zum Unternehmenserfolg beitragen kann. Hier bietet das Konzept der Open Innovation Ansatzpunkte. Unter dem Titel Open Innovation verstehen wir heute die Öffnung der internen Innovationsprozesse und den Einsatz neuer Methoden zur Suche und Aufnahme externen Wissens.

Hiermit ist gemeint, dass Firmen sich nicht mehr nur auf eigene Innovations- und F+E-Anstrengungen verlassen, um ihr Innovationspotenzial zu erhöhen, sondern systematisch die externe Umwelt und insbesondere die Nutzer ihrer Produkte als Quelle für Ideen zur Innovation nutzen.

Die neuen Ansätze der Open Innovation konzentrieren sich insbesondere auf die Einbindung innovativer Kunden und Nutzer und basieren ganz wesentlich auf dem Gedanken des „crowdsourcing“.

Hier ist vor allem die US-amerikanische Firma InnoCentive ein gutes Beispiel. Das Unternehmen nutzt externe Wissensressourcen dabei nicht in Form klassischer Forschungs- und Entwicklungskooperationen oder der Beauftragung von Ingenieurdienstleistern, sondern durch einen offenen Aufruf an ein großes, undefiniertes Netzwerk an Akteuren, an einer Aufgabe mitzuwirken. Open Innovation gilt heute als wesentlicher Ansatz zur Steigerung der betrieblichen Innovationsfähigkeit durch eine höhere Effizienz und Effektivität der Innovationsprozesse.. Vor allem „harte“ betriebswirtschaftliche Kriterien, wie Entwicklungszeiten und -kosten („time-to-market“ und „cost-to-market“) aber auch wesentliche Treiber eines letztlichen Innovationserfolgs am Markt, wie der Neuheitsgrad und die Abstimmung auf die tatsächlichen Kundenbedürfnisse („new-to-market“ und „fit-to-market“), erfahren durch die Öffnung der Innovationsprozesse eine erhebliche Verbesserung.

Wesentlich für den Erfolg von Innovation und auch Open Innovation ist eine systematische Verankerung des Konzepts und der Methoden in der bestehenden Innovationsstrategie, -organisation und -kultur. Die Kooperation der Technology and Innovation Management Group (TIM) an der RWTH Aachen und der DGM gibt auch dem Mittelstand die Möglichkeit, neueste Erkenntnisse der Innovationsforschung im eigenen Unternehmen einzusetzen. In einem eintägigen Workshop prüfen wir die Eignung Ihres Innovationsmanagement für Open Innovation. Auf der Basis der Ergebnisse beraten wir Sie individuell und umsetzungsorientiert bei

  • der strategischen und organisatorischen Anpassung Ihres Innovationsmanagement zur Nutzung von Open Innovation,
  • der Wahl und Anwendung der geeigneten Methode der Open Innovation,
  • der Integration und Nutzung externen Wissens für Ihre Neuproduktentwicklung,
  • der Messung und Beurteilung des Projekterfolgs.

Philipp Wagner ist Diplom-Volkswirt und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der RWTH Aachen. Bei der TIM ist er verantwortlich für das Forschungsprojekt INTEGRO, das Innovationspotenziale in High-Tech-Unternehmen erforscht.

Mittelstand vernachlässigt E-Sourcing

22.März 2010 unter: Projekte Tags: , ,

Mittelständische Unternehmen haben deutliche Defizite beim Thema E-Sourcing. Das ist ein Ergebnis des Barometers Elektronische Beschaffung 2010. Die jährliche Befragung wird vom Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) durchgeführt. Nur ein Viertel der mittelständischen Unternehmen nutzen laut der Studie die Möglichkeiten der elektronisch unterstützen Ausschreibung. Zum Vergleich: Bei den Großunternehmen setzen 61 Prozent diese Instrumente ein. Noch deutlicher ist der Unterschied bei elektronischen Auktionen: 51 Prozent der Konzerne führen Auktionen durch, während es bei den kleinen und mittleren Betrieben lediglich 15 Prozent sind.

Für die Zurückhaltung der KMU bei den E-Lösungen im Einkauf macht der BME vor allem personelle Engpässe und technische Schwierigkeiten verantwortlich. Grundsätzlich habe aber auch der Mittelstand die Einsparungspotenziale durch elektronische Ausschreibungen und Auktionen erkannt. Die DGM unterstützt den Mittelstand durch passgenaue Projekte, um die notwendigen Innovationsprozesse zu gestalten und den Einkauf auch technologisch für die Zukunft fit zu machen.

Innovationskraft und Sparsamkeit verbinden

23.Februar 2010 unter: Projekte, Wirtschaft Tags: , ,

Kleine und mittlere Unternehmen mit weniger als 500 Beschäftigten wollen ihre Investitionen in Innovationen für das Jahr 2010 um 21 Prozent reduzieren (Vergleichsjahr 2008). Das ist das Ergebnis einer Befragung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Der Investitionsrückgang fällt bei den KMU damit doppelt so hoch aus wie bei größeren Unternehmen. Damit geben kleine und mittlere Unternehmen in 2010 noch rund 26,5 Milliarden Euro für Investitionen aus.

Diese angesichts der eingebrochenen Gewinne verständliche Sparsamkeit stellt den Mittelstand vor neue Herausforderungen. Dabei müssen sinkende Budgets nicht automatisch einen Stillstand der Innovationsaktivitäten bedeuten. Gerade wer in schwierigen Zeiten seine vorhandenen Ressourcen intelligent einsetzt, kann Wettbewerbsvorteile gewinnen. Dafür sind nicht unbedingt die finanziellen Anstrengungen entscheidend. Unternehmen, denen es gelingt, ihre Mitarbeiter zu mehr Ideenreichtum zu motivieren, können gerade in der Krise erfolgreicher als ihre Konkurrenz agieren.

Innovationen können sparen helfen. Das belegen Zahlen aus dem Jahr 2008: Prozessinnovationen waren hier für einen Rückgang der Stück- bzw. Prozesskosten um durchschnittlich 3,9 Prozent verantwortlich. Unternehmen, die ihre Innovationskraft gezielt stärken, können noch wesentlich höhere Sparpotenziale realisieren, wie Erfahrungen immer wieder zeigen. Die DGM bietet mit ihrer Expertise im Innovations- und Technologiemanagement eine professionelle Hilfestellung, um Produkt- und Prozesspotentiale gezielt und systematisch auszuschöpfen.

DGM-Projekte: Einfach, transparent, wirkungsvoll

6.Januar 2010 unter: Projekte Tags: ,

Unsere Projekte haben ein Ziel: Sie sollen Ihr Unternehmen effizienter steuern können. Um das zu gewährleisten, organisieren wir Projekte einfach, transparent und wirkungsvoll.

  • Unsere Projekte aktivieren Ihre Mitarbeiter und beziehen sie ein, binden aber keine unnötigen Ressourcen.
  • Alle Teilnehmer am Projekt sind immer aktuell über den Projektverlauf informiert. So minimieren wir Reibungsverluste und gewährleisten die zielgenaue, zügige Projektabwicklung.
  • Unsere Projekte verbinden strategische und operative Gesichtspunkte miteinander, damit Veränderungsprozesse effizient im Unternehmen verankert werden. Umsetzungsstärke ist ein zentraler Faktor, um Ziele zu erreichen.