DGM Deutsche Gesellschaft für Mittelstandsberatung mbH

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Neue Bürokratiekosten für den Mittelstand

2.September 2010 unter: Allgemein Tags: ,

Durch eine von der EU-Kommission angestrebte Neuordnung des Zollwesens könnten jährliche Bürokratiekosten von 100 Millionen Euro im Mittelstand entstehen. Das ist das Ergebnis einer Erhebung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), über die das Handelsblatt berichtet. Durch die Neuregelung soll die Meldebefreiung für Kleinsendungen mit einem Wert unter 1.000 Euro wegfallen. Als Grund gibt die EU-Kommission Sicherheitsbedenken an.

Von der Änderung im Zollrecht wären nach Angaben des DIHK 90 Prozent der Unternehmen mit Außenhandel betroffen. Der sogenannte Modernisierte Zollkodex der EU soll spätestens 2013 in Kraft treten. Die Kleinsendungen machen rund 20 Prozent der gesamten Versandmenge aus. Der DIHK befürchtet nicht nur Mehrkosten, sondern auch zusätzliche Probleme durch Zeitverzögerungen und kompliziertere Abläufe. Deutsche Unternehmen müssten jährlich etwa neun Millionen Zollerklärungen zusätzlich abgeben.

Zu wenig gute Auszubildende für den Mittelstand

23.August 2010 unter: Allgemein Tags:

Fast die Hälfte der mittelständischen Unternehmen in Deutschland haben Probleme, geeignete Auszubildende zu finden. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Bunds der Selbständigen unter rund 1.000 Unternehmen. Größtes Hemmnis sind die Schulnoten. 86,4 Prozent der Unternehmen bezeichnen die Schulnoten der Bewerber als unzureichend, 58,2 Prozent der Umfrageteilnehmer beklagen darüber hinaus des schlechte Auftreten und das Erscheinungsbild der Schulabgänger.

Mittelstand fordert: ELENA abschaffen

26.Juli 2010 unter: Allgemein Tags: ,

Sollte die Bundesregierung das elektronische Verfahren für den Entgeldnachweis (ELENA) wirklich stoppen – eine Maßnahme, die das Wirtschaftsministerium favorisiert – rennt sie beim Mittelstand offene Türen ein: Bei einer Umfrage des AGA Unternehmensverbands Großhandel, Außenhandel, Dienstleistung unter 270 mittelständischen Unternehmen in Norddeutschland lehnten 85 Prozent der Befragten ELENA ab. Darüber hinaus bewerteten 39 Prozent der Umfrageteilnehmer den Mehraufwand durch das Meldeverfahren als „hoch“, 45 Prozent stuften ihn als „mittel“ ein. Der Verband bekräftigte im Namen seiner mehr als 3.000 Mitgliedsunternehmen, dass der bürokratische Mehraufwand für ELENA in keinem Verhältnis zum nutzen stehe.

Deutsche Unternehmen führend bei Innovation

5.Juli 2010 unter: Allgemein Tags:

Die deutschen Unternehmen sind führend im Bereich von Forschung und Entwicklung. 57,4 Milliarden Euro haben deutsche Konzerne laut einer aktuellen Einschätzung des Stifterverbands für die deutsche Wissenschaft im vergangenen Jahr für den Bereich F&E ausgegeben, genauso viel wie im Jahr 2008. Das ist der beste Wert in Europa und auch im weltweiten Vergleich liegen deutsche Unternehmen in der Spitzengruppe. Damit sind selbst im Krisenjahr 2009 die Forschungsbudgets nicht zurückgegangen, obwohl viele Unternehmen in anderen Unternehmensbereichen gespart haben.

Auch für den mittelständische Unternehmen sind Investitionen in Forschung & Entwicklung und Innovation zentrale Treiber des Wachstums. Die DGM unterstützt den deutschen Mittelstand bei der Gestaltung schlagkräftiger Innovationsprozesse mit umfangreichem Methodenwissen.

Familienunternehmen: Hemmnis Finanzierung

18.Juni 2010 unter: Allgemein Tags: ,

Für Familienunternehmen ist die Finanzierung „häufig ein wichtiges Wachstumshemmnis“. Das ist ein Teilergebnis des Länderindex, den die Stiftung Familienunternehmen jetzt zum dritten Mal in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) erstellt hat. Die Studie vergleicht das Wirtschaftsklima für Unternehmen in Familienbesitz in 18 OECD-Ländern.

Die Autoren stellen fest, dass alternative Finanzierungsmöglichkeiten für Familienunternehmen in Deutschland immer noch eine untergeordnete Rolle spielen und konzentrieren sich bei der Erhebung des Subindex Finanzierung vor allem auf die Kreditkonditionen, rechtliche Rahmenbedingungen und Markttransparenz. In diesem Bereich belegt Deutschland Rang 9 und liegt damit vier Plätze schlechter als im Jahr 2008. Die Studie begründet das mit einer relativen Verschlechterung der Kreditversorgung und des Gläubigerschutzes. Die Spitzenplätze im Finanzierungsvergleich belegen Großbritannien, die USA und Dänemark.